GESELLSCHAFT BREMERHAVEN · 1947
1947

Satzung der GESELLSCHAFT BREMERHAVEN 1947 e.V.

Die aktuelle Satzung in der von der Mitgliederversammlung
vom 18.3.2010 beschlossenen Fassung:


1. Name und Zweck

§1 Die Gesellschaft Bremerhaven 1947 e. V. ist eine unpolitische und überparteiliche Vereinigung, die ihre Mitglieder auf allen Gebieten des kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Lebens unterrichten und anregen will. Sie will ferner praktisch und schöpferisch an allen Aufgaben des öffentlichen Lebens unserer Stadt mitarbeiten. Dazu sollen Aussprachen, Vorträge, Arbeitskreise, musikalische und gesellige Veranstaltungen dienen.

§2 Sie hat ihren Sitz in Bremerhaven und ist in das Vereinsregister eingetragen.

§3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


2. Mitgliedschaft

§4 Die Höchstzahl der Vereinsmitglieder wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt.
Bestehende Mitgliedschaften bleiben unberührt.

§5 Mitglied kann jede volljährige Person sein. Der Erwerb der Mitgliedschaft bedarf der Zustimmung der
Vereinsmitglieder nach folgendem Verfahren:
a) Einreichung eines schriftlichen Aufnahmevorschlages von 3 Vereinsmitgliedern beim Vorstand;
b) Billigung dieses Vorschlages durch den Vorstand;
c) schriftliche Bekanntgabe des Vorschlages an sämtliche Mitglieder des Vereins
    mit dem Hinweis, dass die Zustimmung zur Aufnahme des Vorgeschlagenen
    als erteilt gilt, sofern nicht innerhalb eines Monats Widerspruch erhoben worden ist.
    Wird wirksamer Widerspruch erhoben, so entscheidet über die Aufnahme ein vom
    Vorstand zu berufender Aufnahmeausschuss von 7 Personen.

§6 Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und in der Mitgliederversammlung je eine Stimme.

§7 Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt kann jederzeit zu jedem Jahresletzten erklärt werden. Der Ausscheidende verliert jeden Anspruch an das Vereinsvermögen.

§8 Ein Mitglied kann aus wichtigem Grunde durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, insbesondere wegen unehrenhafter Handlungen, satzungswidrigen Verhaltens oder Verzuges bei der Zahlung des Jahresbeitrages von mehr als 3 Monaten ab erfolgter Mahnung.

Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von 2/3 der Vorstandsmitglieder. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Gegen die Ausschließung, die schriftlich mitzuteilen und zu begründen ist, kann das Mitglied innerhalb eines Monats durch schriftlich begründeten Einspruch die endgültige Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


3. Vereinsorgane

§9 Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§10 Der Vorstand besteht aus mindestens 3 und höchstens 7 Mitgliedern. Über die jeweils geltende Anzahl der Vorstandsmitglieder bestimmt die Mitgliederversammlung.

Vertreter des Vereins gem. § 26 BGB sind der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Schatzmeister, wobei jeder zu alleiniger Vertretung berechtigt ist.
Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahl findet in offener Abstimmung statt, sofern nicht mehr als 5 Mitglieder die schriftliche Abstimmung wünschen. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtsperiode aus dem Vorstand aus, so ist eine Ersatzwahl innerhalb des laufenden Geschäftsjahres nur dann erforderlich, wenn andernfalls weniger als 3 Vorstandsmitglieder vorhanden wären. Für die Wahl von Vorstandsmitgliedern unterbreitet der Vorstand der Mitgliederversammlung unter Berücksichtigung der im § 14 gesetzten Frist Vorschläge.
Die Mitglieder des Vereins können ebenfalls Wahlvorschläge einreichen, und zwar schriftlich z. Hd. des Vorstandes mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung, in welcher über die Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes zu beschließen ist. Der Vorstand unterbreitet der Mitgliederversammlung sämtliche rechtswirksam eingereichten Wahlvorschläge.

Der Vorsitzende wird in einem besonderen Wahlgang gewählt. Erreicht bei mehreren Kandidaten im ersten Wahlgang keiner die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, findet unter den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben, eine Stichwahl statt. Die Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder erfolgt in einem einheitlichen Wahlgang. Stehen mehrere Vorstandsmitglieder zur Wahl an, gelten als gewählt diejenigen Kandidaten, die jeweils die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben. Der Vorstand wählt aus dem Kreise seiner Mitglieder den stellvertretenden Vorsitzenden und den Schatzmeister.

§11 Der Vorsitzende führt die Vereinsgeschäfte. Im Falle seiner Verhinderung wird er von seinem Stellvertreter und bei dessen Verhinderung vom Schatzmeister vertreten.
Er führt Aufzeichnungen über alle Beschlüsse von Vorstand und Mitgliederversammlung. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Auslagen werden ihm erstattet.

§12 Die ordentliche Mitgliederversammlung soll in den ersten 3 Monaten des Kalenderjahres
stattfinden. Sie beschließt über
1. die Wahl der Vorstandsmitglieder,
2. die Entlastung des Schatzmeisters für das abgelaufene Rechnungsjahr aufgrund
    des Berichts des Rechnungsprüfers,
3. die Entlastung der übrigen Vorstandsmitglieder,
4. den Haushaltsplan des laufenden Jahres, den Jahresbeitrag und das
    Eintrittsgeld, die Wahl des Rechnungsprüfers für das laufende Jahr,
5. alle sonstigen Angelegenheiten, die ihr durch Gesetz oder Satzung oder
    Beschluss des Vorstandes zugewiesen sind.

§13 Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vorstand jederzeit einberufen. Auch sind sie auf Antrag von mindestens 10 v. H. der Mitglieder einzuberufen.

§14 Die Einberufung der Mitgliederversammlung geschieht schriftlich mit Angabe der Tagesordnung und einer Frist von drei Wochen.

§ 15 Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, jedoch bedarf es bei Satzungsänderung einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen.


4. Beendigung des Vereins

§ 16 Zur Auflösung der Gesellschaft bedarf es einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen in einer Mitgliederversammlung, in der mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Ist das nicht der Fall, so entscheidet eine zweite Versammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder endgültig.
Bei der Einladung muss auf beide Erfordernisse hingewiesen werden.

§17 Das Vereinsvermögen darf nur zu gemeinnützigen Zwecken verwandt werden.
Die Eintragung der Gesellschaft Bremerhaven 1947 e. V. in das Vereinsregister erfolgte am 19. Mai 1949 auf der Grundlage der von der Mitgliederversammlung vom 21. März 1949 beschlossenen Satzung. Der vorliegende Satzungstext beruht auf den Beschlüssen der Mitgliederversammlungen vom 22. März 1982,
7. März 1983 und 18. März 2010.